Tinte zu Papier gebracht

Auf den ersten Blick scheint es einfach, die Anforderungen an einen Tintenstrahlausdruck zu formulieren. Ohne sichtbare Druckpunkte, auf kartonstarkem Papier, mit brillanten Farben und guter Schärfe sollen die Bilder als Fotos zum Leben erweckt werden.
Auf den zweiten Blick kommen eine Reihe weiterer Anforderungen hinzu. Schnelle Trocknung, hohe Druckgeschwindigkeiten, Wasserfestigkeit, lichtbeständige Farben, kein Vergilben und hohe Lagerungsbeständigkeit bei unterschiedlichen klimatischen Verhältnissen sind weitere Merkmale einer guten Papier-Tinten-Kombination.
Weiterlesen

Normlichtarten und Normspektralwertkurven

Es ist ein Fleissarbeit die spektrale Verteilung der Normlichtarten in den Computer zu hacken. Wer sich dieses ersparen möchte, der findet hier eine Excel Datei mit eben dieser.

Selbiges gilt auch für die Normspektralwertkurven.

Ich über nehme keine Garantie für jegliche Verwendung und Richtigkeit.

Normlichtarten.jpg

Normspektralwertkurven.jpg

Weisspunkt

Es kommt immer wieder die Frage auf, welche standardisierte Lichtquelle denn die optimale Beschreibung für die Beurteilung von Bildern in Räumen, die mit Tageslicht beleuchtet werden, darstellt.
Lange war auch ich der festen Meinung, dass für diesen Anwendungsfall D65 die beste Simulation des Tageslichtes in Räumen widerspiegelt. Da diese Auffassung auch den CRT Monitoren entgegenkommt, habe ich diese Meinung auch lange Zeit nach außen vertreten insbesondere, wenn es um die Monitorkalibrierung ging.

Die Diskussion um den IEC 61966-7-1 Standard im September2004 hat dieses Thema wieder auf meine Aufgabenliste gebracht. In diesem Zusammenhang bin ich auf eine Studie von Kodak aufmerksam geworden, die sich mit diesem Thema in Verbindung mit der klassischen Fotografie befasst:

Survey of Environmental Conditions Relative to
Display of Photographs in Consumer Homes
Douglas Bugner, Joseph LaBarca, David Kopperl, Jonathan Phillips, David Skye, Irene Baker, Caryn Cunningham, Paige Miller, and Thomas Kaltenbach Research & Development Laboratories, Eastman Kodak Company Rochester, New York, USA

Sie wurde auf einer Photofinishing Conference der IS&T veröffentlicht und kann über www.imaging.org bezogen werden.

Die unten stehende Grafik wurde auf Basis der Daten aus der Studie erstellt und verdeutlicht, dass die gemittelte spektrale Verteilung des “Tages-Raumlichtes” der Verteilung von D50 sehr nahe kommt und dass damit D50 auch als Referenz für das Tageslicht in Räumen gelten kann.

Als inoffizielles Statement habe ich vernommen, dass sich die Studie von Kodak auch mit denen anderer Hersteller deckt.

Die D50 Lichtquelle ist in ISO 3664 – viewing conditions – standardisiert.

weisspunkt.jpg

Gamma

Which gamma is the best?

Gamma comes from the fromula used to calculate the luminance of a monitor for a given electronic signal. Please see Frequently-Asked Questions about Gamma from Charles Poynton

Due to historic reasons the Apple folks used a Gamma of 1.8 and the Windows Guys use 2.2. Which one is the best? According to my oppinion the best Gamma is the one which is closest to the luminance perception of the human eye. If we consider Lab to be a good representation of the human perception it would be best to have a uniform distribution of digital values in an 8 Bit image over the L axis of the Lab space. The image below shows that a gamma of 2.2 to 2.4 is closer than a gamma of 1.8. So the best gamma for viewing image on a monitor is around 2.2. If you have the possibility in your calibration software it will be even better to calibrate the monitor to a linear L.
But the question is: are the differences visible in real images? If you have a calibrated and profiled workflow according to the ICC standard I have not found a single image where I coould really see differences caused by different gamma settings. So in real live it seems as if it does not make a significant difference which gamma is used.

Gamma.jpg